Erfolgreicher Messeauftritt der Zippermast GmbH auf der Enforce Tac in Nürnberg
- 6. März
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Zippermast blickt auf eine äußerst erfolgreiche Teilnahme an der Enforce Tac in Nürnberg zurück. Die internationale Fachmesse für innere und äußere Sicherheit bot den idealen Rahmen, um innovative Entwicklungen vorzustellen, neue Kontakte zu knüpfen und den Austausch mit Vertretern aus Politik, Behörden, Industrie sowie mit Kunden und Partnern zu vertiefen.
Neue Mastgrößen – das Portfolio ist komplett
Ein zentrales Highlight unseres Messeauftritts war die Erweiterung unseres Produktportfolios. Mit den drei neuen Mastgrößen verfügen wir nun über insgesamt sechs verschiedene Größenvarianten. Damit decken wir querschnittlich das gesamte Anwendungsspektrum ab, welches unsere Anwender abfragen.
Der kleinste Mast ist in seiner Grundgröße kaum größer als ein Maßkrug und erreicht eine Ausfahrhöhe von 1,2 Metern.
Der größte Mast hingegen erinnert in seinen Dimensionen an ein 100-Liter-Fass und lässt sich auf beeindruckende 8 Meter Höhe ausfahren.
Damit bieten wir Lösungen vom hochmobilen, kompakten System für die Verbringungen per Soldat oder kleinen unbemannten Systemen bis hin zur leistungsstarken Plattform für anspruchsvolle Sensor- und Effektor-Anwendungen mit hohen Nutzlastgewichten.
Eine der neuen Baugrößen wurde auf der Messe bereits in einer vertragsrelvanten Konfiguration vorgestellt: Der gezeigte Zippermast in Kombination mit einer Antenne von Comrod bildet eine Schlüsselfunktion im Digitalisierungsvorhaben der Bundeswehr ab und wird auf einem schweren geschützten Radfahrzeug zum Einsatz kommen.
Darüber hinaus haben wir demonstriert, wie mittels unsere Adapterlösungen ein schneller, werkzeugloser und handhabungssicherer Wechsel unterschiedlicher Nutzlasten im Feld unter Einsatzbedingungen ermöglicht wird. Ob Aufklärungssensorik oder Wirkmittel, – durch das modulare Schnittstellenkonzept lassen sich verschiedene Nutzlasten innerhalb kürzester Zeit missionsabhängig tauschen. Ob integriert oder abgesessen, die Modularität des Systems und die Möglichkeit auch bereits eingeführte Systeme mastgestützt verwenden zu können, stellen für die Truppe eine spürbare Fähigkeitserweiterung dar.
Sichtbare Partnerschaften: Mastintegration bei Securiton
Ein weiterer Zippermast war nicht nur an unserem eigenen Stand zu sehen, sondern auch am Stand von Securiton Deutschland. Securiton ist Teil des EU-geförderten Projekts BorderForce und nutzt dort unseren Mast als Trägersystem für Radarsysteme.
Der besondere Vorteil in dieser Anwendung: Unser Mast meldet zu jedem Zeitpunkt präzise seine aktuelle Ausfahrhöhe. Diese kontinuierliche Rückmeldung der aktuellen Ausfahrhöhe, ermöglicht eine exakte Systemkalibrierung sowie eine zuverlässige Integration in übergeordnete Führungs- und Sensornetzwerke – ein entscheidender Mehrwert insbesondere bei radarbasierter Lageerfassung.
Die Präsentation am Partnerstand unterstreicht einmal mehr die Vielseitigkeit unserer Technologie und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Systemintegratoren im europäischen Umfeld.
Patent angemeldet: Automatische Abspannvorrichtung (ATS)
Besonders großes Interesse weckte unsere neu entwickelte Automatische Abspannvorrichtung (ATS), die wir soeben zum Patent angemeldet haben.
Systeme abgesetzt und fernsteuern zu können ist eines der herausragenden Anforderungen im Gefechtsfeld. Konsequenterweise ermöglicht die ATS eine ferngesteuerte Abspannung auf jeder gewünschten Höhe ohne jeglichen manuellen Eingriff. Damit erhöhen wir die Robustheit des Mastsystems weiter und ermöglichen weiteren Nutzlasten den Einsatz auf unserem Mastsystem. Anwender profitieren von einer deutlich vereinfachten Handhabung und maximaler Flexibilität – insbesondere in dynamischen Einsatzlagen.
Innovation im Einsatz: Lageausgleichseinheit im ZIM-Projekt „RobInspec“
Ein weiterer Meilenstein, welcher die Innovationsfähigkeit der Zippermast GmbH aufzeigte, ist unsere Lageausgleichseinheit, die aktuell im Rahmen des ZIM-geförderten Projekts „RobInspec“ ihre Nutzbarkeit im zivilen Sektor unter Beweis stellt. Gemeinsam mit unserem Mast wird sie auf einem Roboter integriert, um Solarparks automatisiert zu inspizieren.
Die Einheit sorgt dafür, dass der Mast auch bei unebenem Gelände präzise ausgerichtet bleibt – eine entscheidende Voraussetzung für zuverlässige Inspektions- und Sensordaten. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie unsere Technologie klassische Mastanwendungen mit moderner Robotik verbindet und neue Einsatzfelder erschließt.
Wertvolle Gespräche und neues Potenzial
Neben den Produktneuheiten standen vor allem die intensiven Gespräche mit Kunden, Anwendern, Interessenten und Partnern im Mittelpunkt unseres Messeauftritts. Der persönliche Austausch vor Ort hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an flexiblen, modularen Mastlösungen ist.
Gemeinsam wurden konkrete Einsatzszenarien technisch und taktisch diskutiert, neue Anforderungen identifiziert und vielversprechende Projektansätze angestoßen. Dabei konnten wir in zahlreichen Gesprächen neues Potenzial für Kooperationen und Anwendungen erkennen – sowohl im sicherheitsbehördlichen Umfeld als auch in industriellen und infrastrukturellen Bereichen.
Dass Sensoren wie Effektoren abgesessen im Feld oder Einsatzraum, fernbedienbar und mit einer gewissen Autonomie der richtige Weg sind, unabhängig ob für Aufklärung, Überwachung oder Wirkung, wurde von allen Seiten bestätigt. Um aus der Deckung heraus „wirken“ zu können, als auch dem fast grundsätzlichen Bedarf der meisten Nutzlasten „Line of Sight“ zu bedienen, ist Zippermast eine perfekte Fähigkeitserweiterung für zahllose Nutzlasten.
Die Enforce Tac hat damit nicht nur als Präsentationsplattform gedient, sondern vor allem als Impulsgeber für kommende Projekte und strategische Partnerschaften.
Politischer Besuch am Messestand
Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch von Tobias Gotthardt, Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, sowie von Wolfgang Fackler, Mitglied des bayerischen Landtags. Wir danken beiden herzlich für die Zeit, die sie sich für den Austausch an unserem Stand genommen haben, und für das offene Gespräch über die Herausforderungen und Chancen mittelständischer Innovationsunternehmen.
Dabei konnten wir insbesondere drei zentrale Punkte adressieren:
Die stärkere Einbindung von KMU in relevante Gremien, um Praxiserfahrung frühzeitig in strategische Entscheidungen einzubringen.
Ein praxistaugliches Budget für Innovationsgestaltung und Pilotprojekte, das Unternehmen ermöglicht, neue Lösungen unter realen Bedingungen zu erproben.
Der strukturierte Übergang von Pilotprojekten in die Beschaffung, damit erfolgreiche Innovationen schneller in den operativen Einsatz gelangen.
Fazit
Die Enforce Tac 2026 war für Zippermast ein voller Erfolg. Mit neuen Produkten, zukunftsweisenden Entwicklungen, wertvollen politischen Gesprächen sowie intensiven Austauschformaten mit Kunden und Partnern konnten wir wichtige Impulse setzen und unsere Position als innovativer Partner für Sicherheits- und Inspektionslösungen weiter stärken.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern für das große Interesse und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte.















