Gründen ist das eine. Bleiben ist das andere.

Und das hat es in sich. Aus unserer Sicht ist der Weg vom Start-up zum etablierten Mittelständler der schwierigste im Leben eines Unternehmens. Er verlangt viel Vorleistung: in Produktion, in Qualität und in die Menschen, die beides möglich machen. Genau diese Phase stand im Mittelpunkt des dritten Marondo Investor Day, zu dem Investoren, Unternehmer aus dem Mittelstand, die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, die Bundeswehr, Politik und Verbände im Noerr Conference Center in München zusammenkamen.
Zippermast auf dem Podium
Unser CEO Frank Woodcock diskutierte im Panel „Private Capital for Defense, Dual-Use & KRITIS Companies“ gemeinsam mit Dr. Markus Schillo (Europäischer Investitionsfonds), Dr. Florian Becker (Noerr) und Thomas Burkart (Bankhaus Metzler). Moderiert wurde das Panel von Dr. Lisa Morkoetter, Partnerin bei Marondo.
Im Zentrum stand die Frage, wie Unternehmen aus dem Verteidigungs- und Dual-Use-Umfeld die nötige Größe erreichen. Die Nachfrage ist da, die Auftragsbücher sind voll. Die Herausforderung liegt darin, verantwortungsvoll zu wachsen: Produktionskapazitäten aufzubauen, bevor die Aufträge da sind, Qualitätssysteme und Zertifizierungen zu etablieren, Fachkräfte zu gewinnen und lange Beschaffungszyklen durchzustehen. Das gelingt nicht mit einer einzelnen Finanzierungsrunde, sondern nur mit Investoren, die sich langfristig binden, den Markt verstehen und den Weg aktiv mitgehen.
Unser eigener Weg
Wir kennen diesen Weg aus eigener Erfahrung. Vor sechs Jahren waren wir drei Festangestellte, heute sind wir 18. Mit der ISO-9001-Zertifizierung haben wir unser Qualitätsmanagement auf ein solides Fundament gestellt, und mit unserem Programm STAFF – Stability for Future sichern wir die Reife unserer Systeme systematisch ab, zuletzt mit dem bestandenen EMV-Test nach MIL-STD-461G. Jeder dieser Schritte war eine Investition, die sich erst langfristig auszahlt.
Verlässlichkeit als Maßstab
Am Ende zählt, was bei den Kunden ankommt. Streitkräfte und Betreiber kritischer Infrastruktur brauchen Partner, auf die sie sich über viele Jahre verlassen können: bei Qualität, Lieferfähigkeit und Service. Diesen Anspruch haben wir an uns selbst, und daran richten wir unsere Weiterentwicklung aus.
Ein Gedanke zog sich durch alle Panels des Tages: Der politische Wille ist vorhanden, die Technologie ebenso. Entscheidend ist, wie verlässlich Fähigkeiten tatsächlich im Einsatz ankommen. Privates Kapital mit langem Atem kann dafür die Brücke sein.
Wir bedanken uns bei Marondo für die Organisation der Veranstaltung sowie bei den Partnern Noerr, Rödl, Bankhaus Metzler und PwC Deutschland. Unser Dank gilt außerdem allen Mitdiskutanten für den offenen und praxisnahen Austausch.



